Fernüberwachung von Pumpstationen: Praktischer Leitfaden und Erfahrungsbericht

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Équipe Eziwan
Infrastructure IoT

Pumpstationen – Abwasserhebeanlagen, Trinkwasserversorgung, Bewässerung, industrielle Entwässerung – stehen vor einer gemeinsamen Herausforderung: Sie sind über weite Gebiete verstreut, oft in schwer zugänglichen, aber dennoch kritischen Lagen. Eine unentdeckte Pumpenstörung kann zu einem Überlaufen, einer Versorgungsunterbrechung oder erheblichen Sachschäden führen.

Die Fernüberwachung ist für diese Anlagen kein Luxus mehr, sondern eine betriebliche Notwendigkeit und in bestimmten regulierten Bereichen (Trinkwasser, Abwasserentsorgung) eine gesetzliche Vorgabe.


1. Spezifische Herausforderungen bei Pumpstationen

Der tatsächliche operative Kontext

Ein Betreiber von Pumpstationen an mehreren Standorten verwaltet in der Regel zwischen 20 und 200 Standorte, wobei ein Team aus einigen Wartungstechnikern ein Gebiet von mehreren hundert Quadratkilometern abdeckt. Die Pumpstationen sind häufig:

  • Geografisch abgelegen: ländliche Gebiete, Flussufer, unbebaute Grundstücke, bei schlechtem Wetter manchmal schwer erreichbar
  • Unbewacht: kein festes Personal vor Ort, planmäßige Besichtigungen 1 bis 4 Mal pro Monat
  • Kritisch für den Betrieb: Eine ausgefallene Hebeanlage kann innerhalb weniger Stunden zu einem Überlaufen des Netzes oder zu einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung führen
  • Regulatorischen Auflagen unterworfen: Die Wasser- und Abwasserbetreiber unterliegen dem Umweltgesetzbuch sowie den Verordnungen der Präfektur und müssen Betriebsberichte vorlegen

Ohne Fernüberwachung erfolgt der Betrieb reaktiv: Ein Anruf eines Nutzers, ein lokaler Alarm (Sirene, rote Warnleuchte) oder ein regelmäßiger Kontrollgang signalisiert das Problem. Die Reaktionszeit beträgt mehrere Stunden, bei besonders abgelegenen Standorten manchmal sogar mehrere Tage.

Die Kosten des reaktiven Vorgehens

Vergebliche Einsätze: Zwischen 30 und 50 % der Einsätze aufgrund eines Alarms sind „vergebliche Einsätze“ – der Techniker trifft vor Ort ein und stellt fest, dass sich das Problem von selbst gelöst hat (automatischer Neustart der Pumpe, vorübergehender Stromausfall) oder dass das Problem keinen sofortigen Einsatz erfordert. Ein Einsatz kostet zwischen 400 und 700 € (Fahrzeug, Zeitaufwand, Aufwandsentschädigungen).

Unzureichend vorbereitete Einsätze: Ohne Ferndiagnose weiß der Techniker nicht, was ihn erwartet, und kann daher nicht die passenden Ersatzteile mitnehmen. Eine zusätzliche Hin- und Rückfahrt, um ein Teil zu holen, kann die Kosten des Einsatzes verdoppeln.

Späte Erkennung von Störungen: Eine Pumpe, bei der Kavitation (Luftansaugung) auftritt, die trocken läuft oder deren Rotor sich allmählich abnutzt, kann mehrere Tage lang in einem beeinträchtigten Zustand laufen, bevor es zu einem vollständigen Ausfall kommt. In dieser Zeit verkürzt sich die Lebensdauer der Pumpe, und das Risiko eines plötzlichen Ausfalls steigt.

Schwierigkeiten bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Die Erstellung der jährlichen Berichte zur Dienstleistungsqualität (RPQS für Trinkwasser, Jahresbericht des Betreibers für die Abwasserentsorgung) erfordert einen erheblichen manuellen Aufwand für die Datenzusammenführung, wenn die Daten nicht automatisch archiviert werden.


2. Typische Architektur: vom Sensor bis zum Armaturenbrett

Überblick über die Architektur

┌──────────────────────────────────────────────────────────────────┐
│ Station de pompage SP-42 │
│ │
│ [Capteurs de mesure] │
│ ├── Niveau bâche : sonde à ultrasons ou pression relative 4-20mA │
│ ├── Débit : débitmètre électromagnétique (impulsions ou 4-20mA) │
│ ├── Courant moteur P1 : transformateur de courant (TA) │
│ ├── Courant moteur P2 : transformateur de courant │
│ └── Présence alimentation : contact sec sur TGBT │
│ ↓ │
│ [Coffret de régulation / Automate] │
│ ├── Siemens LOGO! 8 / S7-1200 │
│ ├── Schneider M221 / M241 │
│ ├── Wago PFC200 │
│ └── Coffret "vrai de vrai" relais + télémesure ancienne │
│ ↓ Modbus TCP ou RTU │
│ [Gateway Eziwan] ← Rail DIN, 24V DC │
│ └── 4G LTE Dual SIM ──────────────────────────────────────────┤
│ │
└──────────────────────────────────────────────────────────────────┘
│ Tunnel OpenVPN

[Cloud Eziwan]
├── Base time-series (données horodatées)
├── Moteur d'alertes
└── Tableau de bord web + app mobile


[Salle de conduite — téléopération]
[Application mobile — astreinte]
[Email/SMS — responsable exploitation]

Auswahl des Protokolls je nach Steuerung

SteuerungProtokollAnmerkungen
Siemens S7-1200 (Firmware V4+)Modbus TCPMB_SERVER in OB1
Siemens LOGO! 8 (Firmware ≥ 1.80)Modbus TCPIn LOGO! Soft Comfort aktivieren
Schneider M221 / M241Modbus TCPEcoStruxure Machine Expert
Schneider M340Modbus TCPEcoStruxure Control Expert
Wago PFC100 / PFC200Modbus TCP oder MQTTNatives MQTT auf PFC200
Ältere Steuerungen ohne EthernetModbus RTU (RS-485)Über den RS-485-Anschluss des Gateways
Relaiskästen ohne SteuerungDirekte digitale EingängeÜber das Eziwan-Erweiterungsmodul

Stationsverwaltung ohne Steuerung

Bei den zahlreichen kleinen Hebeanlagen, die über keine speicherprogrammierbare Steuerung verfügen – sondern lediglich über einen Startschaltkasten mit Schützen und Relais –, kann das Eziwan-Gateway über ein E/A-Erweiterungsmodul für digitale Ein- und Ausgänge direkt an die Feldsignale angeschlossen werden:

[Contact sec "Pompe 1 en marche"] ──→ [Entrée TOR 1 gateway]
[Contact sec "Défaut thermique"] ──→ [Entrée TOR 2 gateway]
[Sonde niveau 4-20mA] ──→ [Entrée analogique gateway]

Mit diesem Ansatz lassen sich bestehende Stationen nachrüsten, ohne dass die Verkabelung geändert oder eine Steuerung installiert werden muss.


3. Wesentliche Überwachungsvariablen

Standard-Überwachungsplan für eine Pumpstation

Bei einer Anlage mit zwei Pumpenaggregaten (die gängigste Konfiguration) sind folgende Mindestparameter zu überwachen:

Statusvariablen (Boolesche Werte):

%MW300 bits :
bit 0 : Pompe 1 en marche
bit 1 : Pompe 2 en marche
bit 2 : Défaut thermique pompe 1 (disjoncteur déclenché)
bit 3 : Défaut thermique pompe 2
bit 4 : Défaut disjoncteur général
bit 5 : Alimentation électrique présente
bit 6 : Niveau haut bâche atteint (pré-alarme)
bit 7 : Niveau très haut bâche (alarme)
bit 8 : Niveau bas bâche (risque fonctionnement à sec)
bit 9 : Mode manuel activé (maintenancier sur place)
bit 10 : Défaut sonde niveau (valeur hors plage ou absence signal)

Analoge Variablen (16- oder 32-Bit-Register):

%MW100 : Niveau bâche (% × 10 → ex. 752 = 75.2%)
%MW101 : Débit instantané (L/min)
%MW102-103 : Volume journalier pompé (m³ × 1000, int32 sur 2 registres)
%MW104 : Courant moteur pompe 1 (A × 10 → ex. 142 = 14.2 A)
%MW105 : Courant moteur pompe 2 (A × 10)
%MW106 : Nombre de démarrages pompe 1 (compteur)
%MW107 : Nombre de démarrages pompe 2 (compteur)
%MW108-109 : Durée de marche cumulée P1 (minutes, int32)
%MW110-111 : Durée de marche cumulée P2 (minutes, int32)
%MW112 : Tension secteur (V × 10)
%MW113 : Code défaut détaillé (bitfield constructeur)

Warum sollte der Motorstrom überwacht werden?

Die Überwachung des Motorstroms ist der aussagekräftigste Indikator für die vorbeugende Wartung von Pumpen:

Kavitationserkennung: Eine Pumpe, die Luft ansaugt, weist einen geringeren Strömungswiderstand als normal auf (das Medium ist weniger dicht). Dies ist ein Frühindikator für ein Problem mit dem Füllstand oder der Ansaugung.

Erkennung von Trockenlauf: Der Strom fällt plötzlich unter den Nennstrom im Leerlauf ab. Es besteht die Gefahr, dass die Gleitringdichtung innerhalb weniger Minuten zerstört wird.

Verschleiß des Rotors: Ein verschlissener oder verschmutzter Rotor verbraucht bei gleicher Förderleistung mehr Strom. Eine allmähliche Abweichung des Stromverbrauchs bei konstanter Förderleistung deutet darauf hin, dass eine Wartung erforderlich ist.

Problem mit der Stromversorgung: Ein Phasenunsymmetrie (bei einer Drehstrompumpe) kann auf ein defektes Kabel oder ein Problem im Stromnetz des Standorts hindeuten.

Richten Sie in Eziwan eine Warnmeldung für den Motorstrom ein: Warnung, wenn der Strom 115 % des Referenzwerts überschreitet (Überlastung) oder unter 60 % fällt (Kavitation/Trockenlauf). Mit diesen beiden Schwellenwerten lassen sich die häufigsten Probleme bereits vor einem Ausfall erkennen.


4. Konfiguration von mehrstufigen Warnmeldungen

Hierarchie der Warnmeldungen

Ein wirksames Alarmsystem für eine Pumpstation muss abgestuft sein, um eine Alarmmüdigkeit zu vermeiden (zu viele Alarme → die Bediener ignorieren sie), und gleichzeitig sicherstellen, dass kritische Vorfälle sofort gemeldet werden.

Stufe 1 – Information (E-Mail an das Führungsteam):

Démarrage pompe 2 alors que pompe 1 est déjà en marche
→ Information uniquement (situation normale en pointe)

Niveau bâche > 75% alors que les deux pompes sont en marche
→ Vérification débit entrant inhabituellement élevé

Stufe 2 – Voralarm (E-Mail + Benachrichtigung über die mobile App):

Niveau bâche > 85%
→ Situation anormale, surveiller l'évolution

Courant moteur > 110% de la valeur de référence pendant > 2 minutes
→ Surcharge légère, vérifier à la prochaine ronde

Aucune mise en marche des pompes depuis > 24h alors que niveau > 30%
→ Pompes peut-être en défaut silencieux

Stufe 3 – Alarm (SMS + E-Mail + Webhook für den Bereitschaftsdienst):

Niveau bâche > 95%
→ Risque de débordement, intervention urgente

Défaut thermique pompe 1 ET pompe 2 simultanément
→ Station hors service, intervention immédiate

Courant moteur < 40% de la valeur nominale pendant > 30 secondes
→ Fonctionnement à sec probable, arrêt automatique conseillé

Perte d'alimentation électrique
→ Toutes les pompes s'arrêtent, vérifier groupe électrogène si disponible

Perte de connectivité gateway > 15 minutes
→ Impossible de savoir l'état de la station

Konfiguration von Zeitfenstern und Eskalation

Die Warnmeldungen können mit Zeitfenstern und einer Eskalationslogik konfiguriert werden:

Défaut thermique pompe :
Heure ouvrée (8h-18h) → SMS technicien de service
Nuit / week-end → SMS astreinte + email responsable

Si pas d'acquittement en 30 minutes :
→ Appel téléphonique (webhook vers système de téléphonie)
→ SMS responsable de service

5. Historie, Compliance und aufsichtsrechtliche Berichterstattung

Der Wert historischer Daten

Die Datenhistorie einer Pumpstation ist ein wertvolles Betriebsgut, das sich im Laufe der Zeit ansammelt:

Analyse langfristiger Trends: Vergleichen Sie die Motorstromkurven von Pumpe 1 im Januar 2024 und im Januar 2025. Eine Abweichung von +8 % deutet auf einen sich abnutzenden Rotor hin – planen Sie die vorbeugende Wartung vor dem Ausfall während der Winterpause ein.

Zusammenhang zwischen Niederschlag und Zufluss: Bei Abwasserhebestationen ermöglicht der Zusammenhang zwischen Niederschlagsereignissen und dem Zufluss die Dimensionierung der Speicherkapazitäten und die Erkennung von Fremdwassereinbrüchen in das Netz.

Optimierung der Regelparameter: Analyse der Ein- und Ausschaltzyklen: Eine Pumpe, die mehr als 15 Mal pro Stunde anläuft, deutet auf ein Problem bei der Dimensionierung (Pumpe zu leistungsstark, Behälter zu klein) oder bei der Regelung hin.

Gesetzlich vorgeschriebene Berichte für die Wasser- und Abwasserwirtschaft

Für Betreiber im Rahmen einer öffentlichen Dienstleistungskonzession (DSP) oder eines Pachtvertrags gelten mehrere Berichtspflichten:

RPQS – Bericht über Preis und Dienstleistungsqualität: Wird gemäß dem Allgemeinen Gesetz über die Gebietskörperschaften (CGCT) jährlich für Trinkwasser- und Abwasserdienstleistungen vorgeschrieben. Muss Leistungsindikatoren enthalten: Konformitätsrate der Probenahmen, Ausfallrate, erzeugte/verteilte Menge, Netzwirkungsgrad.

Das Eziwan-Dashboard generiert automatisch die Rohdaten für diese Kennzahlen (geförderte Mengen, Ausfallzeiten, Anzahl der Störfälle).

Vorgeschriebene Überwachungsberichte: Für bestimmte Entnahme- oder Einleitungsanlagen sind regelmäßige Berichte an die DREAL (Regionaldirektion für Umwelt, Raumordnung und Wohnungswesen) erforderlich. Die historischen Daten aus Eziwan können als CSV-Datei exportiert werden, um diese Berichte zu erstellen.

Datenaufbewahrung: Für Trinkwasser müssen die Überwachungsdaten mindestens 5 Jahre lang aufbewahrt werden. Mit Eziwan lässt sich die Datenaufbewahrungsdauer je nach Abonnement auf mehrere Jahre einstellen.


6. Konkretes Beispiel: Reduzierung der Dienstreisen

Hintergrund

Ein interkommunaler Abwasserverband in der Region Pays de la Loire betreut 65 Hebewerke, die sich über ein Gebiet von 1.500 km² verteilen. Vor der Einführung von Eziwan:

  • 3 Wartungstechniker, die das gesamte Gebiet abdeckten
  • Etwa 180 Einsätze pro Jahr (2,8 pro Standort)
  • Geschätzte Kosten für Dienstreisen und Bereitschaftsdienste: 85.000 € pro Jahr

Nach 12 Monaten mit Eziwan

Durch Ferndiagnose vermiedene Anfahrten:

  • 45 % der Alarme wurden aus der Ferne ohne Anfahrt behoben (Fernrückstellung, bestätigte Diagnose ohne Dringlichkeit)
  • 20 % der Einsätze wurden dank Voralarm im Voraus vorbereitet (der Techniker fährt mit dem richtigen Ersatzteil los)

Gemessene Ergebnisse:

  • Einsätze: von 180 auf 105 pro Jahr (-42 %)
  • Durchschnittliche Einsatzzeit: von 3 Stunden auf 1 Stunde 45 Minuten (verbesserte Vorbereitung)
  • Vor einem Ausfall erkannte Störungen: 8 Fälle im Jahr (Pumpen mit Stromabweichung)
  • Geschätzte Einsparung: 38.000 € pro Jahr bei den Wartungskosten

Unsere Kunden, die Pumpstationen betreiben, verzeichnen in den ersten 12 Monaten nach der Einführung im Durchschnitt einen Rückgang der Fahrten um 35 bis 55 %.

Informationen zur sicheren Konfiguration des Fernzugriffs auf die Steuerungen von Pumpstationen finden Sie unter Industrielles VPN vs. TeamViewer und So stellen Sie eine Fernverbindung zu einer S7 her.


FAQ – Fernüberwachung von Pumpstationen

Funktioniert das Gateway auch bei älteren Hebeanlagen ohne SPS?

Ja. Über das Erweiterungsmodul für digitale Ein- und Ausgänge kann das Gateway die potentialfreien Kontakte der elektromechanischen Anlaufschaltkästen direkt auslesen: Pumpenzustand, thermischer Fehler, Vorhandensein der Stromversorgung. Für analoge 4–20-mA-Füllstandssensoren steht ein direkter Analogeingang zur Verfügung. Durch diesen Ansatz entfällt die Installation einer SPS an bestehenden Stationen.

Wie viele Variablen lassen sich an einer kleinen Station (LOGO! 8 oder M221) überwachen?

Der LOGO! 8 von Siemens unterstützt bis zu 64 konfigurierbare Modbus-Blöcke und der M221 von Schneider bis zu 100 %MW-Wörter in Modbus TCP. Für eine Standardstation mit zwei Pumpen liegt der in diesem Artikel beschriebene Überwachungsplan (ca. 20 Variablen) weit innerhalb der Grenzen dieser Steuerungen. Das Eziwan-Gateway selbst unterliegt keiner praktischen Begrenzung hinsichtlich der Anzahl der erfassten Variablen.

Sind die Daten zum Fördervolumen für die RPQS-Berichte ausreichend genau?

Dies hängt von der Genauigkeit des installierten Durchflussmessers ab (typischerweise ±0,5 % bis ±2 % bei einem elektromagnetischen Durchflussmesser). Das Gateway erfasst die Impulse oder den Analogwert des Durchflussmessers und versieht sie mit einem Zeitstempel, wobei die Auflösung konfigurierbar ist (bei Bedarf jede Sekunde). Der Eziwan-Verlauf kann als CSV-Datei mit allen Rohmesswerten exportiert werden, um die vom RPQS geforderten integrierten Volumenberechnungen durchzuführen.

Wie geht man mit den häufigen kurzen Stromausfällen an bestimmten Standorten in ländlichen Gebieten um?

Das Eziwan-Gateway startet nach einem Stromausfall in weniger als 30 Sekunden und stellt den VPN-Tunnel automatisch wieder her. Die vor dem Stromausfall erfassten Daten werden bereits an die Cloud übertragen. Dauert der Stromausfall länger als 30 Sekunden, puffert das Gateway die Daten beim Neustart und überträgt sie erneut. Für Standorte mit sehr häufigen Stromausfällen (mehrmals täglich) reicht eine 24-V-DC-USV mit geringer Kapazität (Autonomie von einigen Minuten) aus, um Mikroausfälle abzufangen.

Ist es möglich, Befehle (Rückstellung, Start) aus der Ferne an die Pumpen zu senden?

Ja, über das Schreiben in Modbus-Register (FC=06 oder FC=16). Diese Funktion muss in der Eziwan-Konfiguration ausdrücklich aktiviert und durch strenge Zugriffsrechte geschützt werden (nur bestimmte Konten dürfen schreiben). Eine lückenlose Rückverfolgbarkeit ist gewährleistet: Jeder Register-Schreibvorgang wird mit der Identität des Bedieners und einem Zeitstempel protokolliert.


👉 Nächster Schritt

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